pattydoo Nähblog

Nähen lernen, Schnittmuster, Anleitungen und Nähideen

Meine ersten Nähversuche & kleine Nähfußkunde

Veritas NähmaschineAls mich neulich meine Großeltern besucht haben, hatten sie ein tolles Geschenk für mich im Gepäck: Omas ausrangierte „Veritas“-Nähmaschine! Ein Prachtexemplar aus meinem Geburtsjahrgang – sogar in meiner Lieblingsfarbe Rot! Das ist tatsächlich der Nähmaschinentyp, auf dem ich meine ersten Nähversuche gewagt habe. Mit Mutters Nähmaschine habe ich als junge Göre von 12 Jahren angefangen, meine ersten Kuscheltiere und Taschen zu nähen.

Meine Mutter hat sich dann immer sehr „gefreut“, wenn sie nach meinen Nähexperimenten alles wieder richtig einstellen mußte. Damals hatte ich ja noch keine Ahnung von Fadenspannung etc. und habe wie wild an allen Rädchen herum gedreht. In meiner Ausbildung zur Modeschneiderin in einem Berliner Konfektionsbetrieb hat sich das dann allerdings geändert.

Nähmaschine

Mit der Nähmaschine von Mutter, Oma oder Freundin das Nähen entdecken zu können, ist eine schöne Sache – erst recht, wenn die Besitzerin sich die Zeit nimmt und eine Einweisung dazu gibt. Wenn man vielleicht sogar das Glück hat, so eine Maschine älterer Bauart zu erben oder geschenkt zu bekommen, ist das meiner Meinung nach der Idealfall für jede/n Nähinteressierte/n bzw. -anfänger/in.

Nähmaschine einfädeln

Mit diesen robusten Geräten ohne viel Firlefanz kann man wunderbar nähen lernen. Im Gegensatz zu manchen Billig-Discounter-Geräten sind diese weniger anfällig und überleben auch mal Experimente mit dicken Stofflagen oder ähnlichem.

Nähmaschine Sticharten

Auch wenn ich mittlerweile maschinentechnisch ganz gut ausgestattet bin, freue ich mich sehr über dieses Gerät, welches trotz Alter super näht und mich an meine ähm… Jugend erinnert. Glücklicherweise ist sogar noch einiges Originalzubehör dabei, darunter auch eine schöne Auswahl an Nähfüssen.

Nähmaschine Veritas Zubehör

Kleine Nähfußkunde

Solche bzw. so ähnliche Füsschen habt ihr sicher auch in eurem Nähkästchen:

Nähfüsse

Und weil ich hin und wieder von euch danach gefragt werde, nutze ich meine Anschauungsobjekte heute gleich für eine kurze Aufklärung über deren Verwendungszwecke.

Nähfüsse

  1. Geradstich-Nähfuß, mit einem kleinen Loch für einen sauberen Geradstich bzw. geraden Steppstich
  2. Kantenfuß, z.B. zum Absteppen von Kanten oder Annähen von Reißverschlüssen (wie bei meiner Susie)
  3. Säum-Nähfuß, mit diesem kann eine Stoffkante schmal eingeschlagen und abgesteppt werden
  4. Knopfannähfuß, dieser wird direkt auf den Knopf abgesenkt, welcher mit einem Zick-Zack-Stich, ohne Transport angenäht wird

  5. Nähfüsse Zierstiche

  6. Zick-Zack-Nähfuß, mit einer breiten Aussparung für den Zick-Zack-Einstich der Nadel
  7. Knopflochfuß, durch die Einwölbung wird das Knopfloch nicht flachgedrückt und der Transport bleibt gleichmäßig
  8. Ziernahtfuß, z.B. für Bogennähte

Damit habt ihr meinen neuesten Liebling mal näher kennen gelernt – die anderen werde ich euch auch noch vorstellen. Dazu gehört u. a. eine Pfaff-Nähmaschine, die ihr aus meinen pattydoo-Tutorials kennt und nun auch eine Bernina mit Stickfunktion, welche ihr vielleicht im neuen DaWanda-Nähschulvideo zum Stiftemäppchen bemerkt habt.

Mich würde ja sehr interessieren, mit welchen Maschinen ihr so näht und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt. Vielleicht habt ihr Lust, einen kurzen Kommentar zu hinterlassen? Ich würde mich freuen und bestimmt interessiert das auch sehr die Nähanfängerinnen, die noch am Überlegen sind. Vielleicht näht sogar jemand von euch mit einer „Veritas“?

Vielen Dank!

Happy Sewing,
Eure Ina

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Kommentare

  1. 1
    | Antje meint:

    Oh ja eine Veritas, Ostkind halt, ne :-)
    Die kenn ich nur zu gut. Habe die von meiner Mom damals auch „miss“braucht für die ersten Nähversuche und auch jetzt nutze ich Sie häufiger wenn ich dort zu Besuch bin. War halt das beste, was es zu DDR Zeiten gab… Nachdem ich wieder angefangen hatte zu nähen und an einer billigen AEG Maschine fast verzweifelt bin, nähe ich seit Anfang das Jahres auf einer BErnina. Was für ein Unterschied….

    • 2
      | Diana meint:

      Ich nähe auf einer gut 30 Jahre alten Pfaff 1027 meiner Mutter nachdem ich letztes Jahr das Nähen für mich entdeckt habe. =)

  2. 3
    | Christina meint:

    Hallo Ina,

    auch ich bin Besitzerin einer „Veritas“ :) Die Nähmaschine habe ich letztes Jahr gebraucht gekauft. Ich bin noch Nähanfängerin und hatte gehört, dass diese Nähmaschinen besonders robust sein sollen. Als ich dann im Internet eine Anzeige entdeckt hatte, hab ich gleich zugeschlagen. Leider hatte ich einige Probleme mit der Nähmaschine, da sie am Anfang immer wieder Stiche ausgelassen hat und die Fadenspannung auch nicht richtig war. Als Anfängerin war ich da ein bisschen am verzweifeln ;) Mittlerweile klappt das Nähen einigermaßen, aber es wundert mich ein bisschen, dass ich die Oberfadenspannung auf die höchste Stufe stellen muss, um eine gute Naht bei normalem Stoff hinzubekommen. Und leider klappert das Rad, mit dem man die Stichlänge einstellt, da es nicht mehr richtig fest ist. Aber ich hoffe, dass ich die Nähmaschine noch irgendwie wieder besser hinbekomme, denn sie gefällt mir ansonsten sehr (auch wenn sie nicht so ein schickes Rot wie deine hat ;) ).

    Viele Grüße,
    Christina

    • 4
      | Frank meint:

      Hi
      wie hast du das hinbekommen das Deine Maschine ab und zu ein paar stiche ausgelassen hat?
      Habe das selbe Problem :-(

    • 5
      | Hermann palmer meint:

      Wenn die Maschine immer wieder mal Stiche auslässt, kann es an verschiedenen Dingen liegen:
      1. Die Nadel sitzt nicht exakt (bis zum Anschlag hochschieben).

      2. Du hast eine falsche Nadel verwendet (Nadel, Faden und Werkstück sollten zusammen passen)

      3. Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt

      Auch Deine Fadenspannung solltest Du optimieren.
      Man stellt sie nicht nur am Oberfaden ein, sondern natürlich auch an der Kapselaufnahme.
      Nimm die Kapsel mal raus. Lege Deine Spule mit dem Faden ein. Der Faden muss so eingefädelt werden, dass er unter der flachen Feder zum Laufen kommt. Nun hältst Du am Faden die Kpasel mit samt der Spule hoch. rutscht die Spule durch, musst Du an der kleinen Schraube etwas (wenig) nach rechts drehen (kleiner Schraubenzieher). Jetzt sollte die Spule nicht mehr nach unten rutschen. Stell die Schraube so ein, dass die Spule erst nach unten rutscht, wenn Du mit dem Faden an dem die Spule hängt etwas ruckelst.
      Nun stellst Du die Oberfadenspannung auf einen mittleren Wert.
      Spule wieder einbauen und einige cm nähen. Unterfaden und Oberfaden sollten in der Mitte des Stoffes zusammen kommen! Gibt es oben kleine Schlaufen, musst Du die Oberfadenspannung noch etwas zurück nehmen (Richtung 1). Hast Du die Schlaufen unten am Stoff, stellst Du die Oberfadenspannung etwas stärker ein (Richtung 4). Bitte diese Einstellungen mit Gefühl machen (immer nur ein Bisschen verändern. Bei Fadenwechsel (dicker / dünner) musst Du nach der vorgenommenen Justierung lediglich gerinfügige Anpassungen machen (dickerer Fasden: Oberfasdenspannung geringfügig zurück nehmen, dünnerer Faden: Oberfadenspannung geringfügig erhöhen).
      Und nun viel Spaß beim Nähen…

  3. sehr gut geschrieben, die Beschreibung mit den Füßen hat mir sehr weitergeholfen, Danke! :)

    ~ Nira

  4. Ich nähe mit einer altehrwürdigen Singer 257, die mir meine beste freundin überlies. Ich möchte die alte dame, also die maschine(!) nicht missen – die spricht noch mit einem und lässt einen hören wenns die fadenspannung nicht stimmt, sie öl braucht usw. Und sie verzeiht auf ihre alten Tage (ist so alt wie ich – Bj. 72) auch sehr viel
    Hatte mir ein paar dieser discounter dingern angeschaut – nee, nee an meine frau singer kommen die mal so gar nicht ran. Vielleicht irgendwann mal ne Bernia-Overlock, aber zum normalen Nähen werde ich mich nicht von meiner frau singer trennen.

  5. Irgendwo find ich die Maschine sogar immer noch chic.

    Bei meiner Oma stand auch so ein altes Teil mit Kofferhaube und Sockel. Leider erinnere ich mich nicht mehr an das Modell. Ich selbst habe mich damals nicht so recht fürs Nähen begeistert. Das fing bei mir erst vor knapp drei Jahren an. Nach zwei ziemlich billigen Maschinen und jeder Menge Ärger habe ich vor einer Weile in eine Pfaff investiert. Die schlägt sich bisher ziemlich wacker.

  6. Hi,
    ich habe auf einer Pfaff ähh 294 (?) angefangen, und ich habe diese Maschine geliebt! Allerdings hat sie dann irgendwann angefangen zu spinnen, auch der Pfaff-Doktor konnte sie nicht mehr richtig reparieren :(. Daraufhin habe ich mir eine Brother innovis 950 Näh-Stick-Kombi zugelegt, weil ich auch gerne sticken wollte. Das klappt auch ganz gut, aber mit den Näheigenschaften der Maschine stehe ich teilweise auf dem Kriegsfuß…
    Ja, und dann hat mir eine gute Bekannte eine Bernina Record 930 geliehen – ein knapp 30-jähriges Schätzchen – und die ist der Hammer!! Schnurrt wie ein Kätzchen, näht einfach durch alles und ist super!! Ich kann jedem nur so eine „alte“ Maschine empfehlen!! Supertoll, und hat sogar einen Haufen Zierstiche!!
    Einen schönen Abend noch!!
    lg
    Chris

  7. OH, eine Veritas hatte meine Omi auch – sie konnte gerade und zickzack nähen. Die hatte ich mal als Kind verstellt – ohje ;-) Sie existiert noch und steht bei meiner Mutter auf dem Dachboden. Genäht habe ich selbst damit noch nicht.
    Ich habe mit einer alten Necchi 559 (alte Aldi-Maschine) angefangen und nach einigen jahren mir dann eine Bernina Artista 180 gebraucht gekauft. Auf der nähe ich jetzt schon fast 10 Jahre – sie ist unverwüstlich.
    Mittlerweile sind eine Overlock und eine Cover sowie eine große Stickmaschine (PR650) hier eingezogen.
    Aller werden sie gerne genutzt – ich möchte sie nicht mehr missen.
    LG Bärbel

  8. Mit der Veritas näht bei uns nur noch der Mann, der inzwischen so ziemlich alle verfügbaren Veritas-Modelle im Familienkreis (und das sind viele) gewartet und wieder lauffähig gemacht hat. Auch unsere schnurrt seitdem wieder wie ein Bienchen: http://amberlight-label.blogspot.de/2010/03/prolog-amberlight-label.html Ich strafe sie jedoch ziemlich mit Nichtbeachtung und bin so technik-affin, dass ich meine Innov-is 1500 D, vor drei Jahren gebraucht gekauft, nicht mehr gegen die Veritas eintauschen würde: http://amberlight-label.blogspot.de/2010/03/brother-innov-is-1500.html

  9. 12
    | Uli meint:

    Hallo Ina,

    nachdem ich Weihnachten auf einem „Discountermodell“ meine ersten Nähschritte gegangen bin, konnte ich meiner Mutsch ihre Veritas Rubina 1091 abspenstig machen. Laut Originalgebrauchsanweisung wurde das gute Stück im Januar 1989 in einem Geschäft in der Schönhausener Allee (gibt’s das vielleicht noch?) ich glaube von der Schwester meiner Omi, die in Pankow wohnte, erstanden. Meine Omi hat sie dann nach einem Besuch bei ihrer Schester mit der Bahn nach Sachsen gebracht. Bei dem Gewicht bestimmt nicht so einfach. Nachdem das Maschinchen lange im Dornröschenschlaf war (zwar nicht hundert, aber mindestens 20 Jahre) wurde es vor kurzem in einer kleinen Firma komplett durchgecheckt. Seitdem schnurrt sie wie Kätzchen und hat mit mir schon einiges zustande gebracht. Auch das Originalzubehör ist noch da (Nadeln – unglaubliche 90 Pfennige die Packung!, Füße etc.). Ich hoffe sie wird mich noch lange begleiten und noch viele Deiner Anleitungen und Anregungen meistern.

    Liebe Grüße

    Uli

    • 13
      | Martina Galleske meint:

      Cool, meine Veritas stammt auch aus dem Geschäft in der Schönhauser Allee. Sie ist jetzt genau 33 alt. Ich war damals schwanger und habe nach ca. 2 Stunden anstehen das Teil stolz mit der U Bahn Heim getragen.
      Immer mit der Spannung im Bauch, hoffentlich bekommst du noch eine ab

  10. Hallo Ina,
    sah kürzlich bei Fontana-Nähmaschinen in der Johann-Georg-Str. eine ganz kuriose Sammlung von Kinder-Nähmaschinen. Der Inhaber des Ladens sammelt die wohl und die Maschinen sind nicht zum Verkauf. Der Anblick hat mich jedenfalls auch gleich an meine Kindheit erinnert.
    Ich selbst nähe auf einer preiswerten Singer-Nähmaschine von Tschibo und liebäugele seit kurzem mit einer Kettelmaschine,
    Dein Bericht über die Nähfüsse ist sehr interessant. Habe auch einige in meiner Sammlung–auch ein Rollsaumfuß, hatte haber noch nicht soviel Erfolg damit beim Nähen, braucht wohl wie vieles etwas Übung.
    Viele Grüße
    schurrmurr

  11. Ich habe die jugoslawische Variante der Veritas: Vesna Bagat. Scheint aber dasselbe zu sei, denn das Zubehör ist gleich.
    Mit der habe ich schon in meiner Jugend viele Klamotten genäht, also vor ca. 30 Jahren. Ziemlich leienhaft natürlich, autodidaktisch halt. Eigentlich hatte sich die damals meine Mutter gekauft, kam aber nicht klar damit.
    Vor ca. zwei Jahren wollte ich unbedingt wieder nähen und hab ich sie vom Fachmann aufmöbeln lassen, hat über 130€ gekostet. Hat sich aber gelohnt.
    Ansonsten hab ich mir vor einem Jahr eine Singer Curvy gekauft, wegen der Stretch-, aber auch Zierstiche. Mit der bin ich aber gar nicht zufrieden und hab sie jetzt zur Reparatur gebracht.

  12. 17
    | Trudi meint:

    Hallo Ina,

    ich nähe seit 22 Jahren auf einer Husqvarna Bj. 1979 und ich hege und pflege sie. Das Maschinchen war damals das Topmodell und ist sehr gut ausgestattet, hat ein solides Metallgehäuse und sogar eine Art Stickprogramm.
    Sie geht alle zwei Jahre zur großen Inspektion in ein Fachgeschäft. Zweimal hatte ich bisher größere Reparaturen daran und jedesmal wurde mir sofort zur Reparatur geraten, obwohl man mir mit Leichtigkeit auch eine neue Maschine hätte verkaufen können. Der Geschäftsinhaber meinte nur, so ein solides Gerät bekommt man heute nicht neu gekauft und da würden sich auch größere Reparaturen lohnen.
    Und was soll ich sagen, meine kleine Schwedin näht und näht und näht…. große Quilts und kleine Taschen und derzeit erlernt sie noch das Freihandquilten, alles kein Problem für sie!!
    Von der Schwedin müsste man mich schon mit Gewalt trennen!!

    Liebe Grüße
    Trudi

  13. Hallo Ina,
    leider war mir die Marke „Veritas“ bislang noch nicht bekannt. Ich hatte als Mädchen eine Kindernähmaschine. Diese sind ja meist nicht so robust, ich kann auch garnicht sagen, was mit ihr geschehen ist. Danach hatte ich diverse Nähmaschinen vom Discounter. Später dann eine Privileg, mit welcher ich sehr zufrieden war. Ich habe diese nun vor kurzem bei einem Online-Auktionshaus weiterverkauft und mir Aufgrund meines Shops auf Dawanda einen lang ersehnten Wunsch erfüllt: eine PFAFF-Nähmaschine. Ich kann mit sicherheit sagen das es ein riesen Unterschied zu allen zuvor genutzten Maschinen ist und ich bin sehr zufrieden mit ihr. Allerdings nähe ich dickere Materialien (auch Leder) mit einer alten Pfaff 130. Sie hat noch keinen Motor, somit bin ich gefragt und trainiere nebenbei etwas meine Beinmuskulatur :))). Ich habe dieses Prachtstück geschenkt bekommen und das hat mich sehr gefreut immerhin war es damals nicht selbstverständlich, dass man eine Nähmaschine sein Eigen nennen konnte.
    Auf jeden Fall habe ich mit meinen Lieblingen noch viel vor. Was? Das zeige ich auf meinem Blog und in meinem Shop.
    Ich hoffe Du hast nichts gegen ein bischen Eigenwerbung?

    http://tanjas-kreativwerkstatt.blogspot.com
    http:// tanjaskreativwerkstatt.dawanda.com

    Mach weiter so, ich bin ein großer Fan Deiner Seite.

    Liebe Grüße
    Tanja

  14. Das ist mal wieder ein Original Pattydoo-Post, super! Umfassend erläutert, verständlich geschrieben, sehr instruktiv. Ein geeigneteres Näh-Lexikon als Deine Seite kenne ich nicht.

    (Meine eigenen Erfahrungen mit ersten und zweiten Nähmaschinen würden dieses Kommentarfeld sprengen, bestätigen aber definitiv Deine Ausführungen. Mittlerweile bin ich bestens ausgerüstet und sehr glücklich mit meinen Geräten. Fehlt nur noch der Nähplatz…)

    Liebe Grüße!
    Catrin

  15. 20
    | Jenny meint:

    Hallo Ina,
    ich habe auch ein robustes Ding in Vollmetall, zwar von Anfang der 90er, aber auch seehr schwer und robust. Allerdings stosse ich jetzt beim Jersey Nähen (Halsbund einfassen, heul) an meine Grenzen mit der Maschine.

    Jetzt überlege ich, ob es sich lohnt, eine Overlockmaschine zu kaufen.
    Was meinst du? Ich erhoffe mir ja einen kleinen Tipp auch mit dem ausstehenden Näh-Video von dir dazu…

    danke und LG
    Jenny

  16. 21
    | Karin meint:

    Toller Post !!!
    Kann von Veritaserfahrungen nur zustimmen – habe eine gleiche in beigebraun wie Du und eine Veritas 9005 Computernahmaschine – sie nähen sehr gut ! Dazu habe ich eine Elna Stickmaschine
    Weiterhin bitte so tolle Erläuterungen und Videos machen bitte !
    Alles Gute Karin

  17. 22
    | Anja meint:

    Hallo Ina,

    Ich hab eine Singer Samba 2, ich glaub die gehörte mal meiner Tante, aber meine Mutter hatte sie sich mal geliehen um für uns KInder (vor 20Jahren) Kostüme zum Fasching zu nähen… Tja irgendwann hab ich das gute Stück gefunden und beim Auszug einfach mitgenommen… Gar nicht so einfach, meine Süße ist echt schwer… Jetzt will ich sie gar nicht mehr missen, auch wenn sie `nur` grade und zickzack nähen kann, aber ich bin ja noch jung und kann für die Süße noch ein paar freunde besorgen.

    Danke für diese schöne Seite
    LG
    Anja

  18. Hallo Ina,

    vielen lieben Dank für die Nähfußkunde! Für mich als Anfänger sehr gut verständlich und interessant! Auch die Marke Veritas kannte ich noch nicht. Meine Nähmaschine hat gar nicht so viele Füße… habe nämlich gerade die Nähmaschine von meiner Mutter geerbt, die sie wiederum von meiner Oma übernommen hatte. Es ist eine Privileg 5011, wurde damals wohl für Quelle produziert (Quelle steht auch drauf). Mit der fange ich jetzt an zu nähen, seit ich vor vielen Jahren in der Schule das erste Mal mit der Maschine genäht habe.

    Sie ist recht robust, habe schon Jeans kürzer genäht. Allerdings habe ich gerade das Problem, dass ich Kunstleder damit nähen wollte und partout keine gleichmäßigen Stichlängen hinbekomme… sieht nicht so schön aus. Aber vielleicht muss ich auch einen der (leider in der Gebrauchsanweisung nur spärlich erklärten) „Super-Nutzstiche“ nehmen… oder ich sollte eine andere Nadel nehmen… oder ich bin einfach zu doof… oder es liegt doch an der Maschine… mal sehen….
    Also ich kann noch nicht sagen, ob ich zufrieden bin, vielleicht muss ich einfach noch mehr über oder mit der Maschine lernen.

    Also weiter so! Freue mich über jeden neuen Post! So kann ich auch als Anfänger dazu lernen. Sobald mein bestellter Stoff ankommt, mache ich mich an eines Deiner Tutorials.

    Viele Grüße,
    Marie-Christine

  19. 24
    | Heike W. meint:

    Hallo Ina,

    angefangen habe ich mit einer Privileg(Quelle) Nähmaschine, danach eine Singer, danach eine Janome 525S und danach eine Brother 2500 und jetzt nähe ich auf einer Brother Innovis 55 die mir gut gefällt und super näht . Die ersten drei Maschinen waren ja alle mechanisch und die beiden letzten sind computergesteuert.
    Die computergesteuerten Maschinen sind ja so eine Erleichterung z.B. der Nadeleinfädler den möchte ich nicht mehr missen, alles wird angezeigt im Display wie Stichlänge, Stichbreite, welcher Nähfuß eingesetzt werden muss usw.
    Das Problem bei mir ist , das der Stoff auslängt z.B. hab ich alle Stoffteile exakt zugeschnitten und während des Nähens wird der Oberstoff länger als der Unterstoff und dann stimmen die Maße ja gar nicht mehr, aber ich denke das hat was mit dem Differentialtransport zu tun. Mir wurde dann ein Oberstofftransportfuß empfohlen und siehe da, es klappt super. Mein Wunsch wäre eine Pfaff oder Juki in den nächsten Jahren.

    Super Post!

    LG Heike W.

  20. 25
    | Petra meint:

    Hallo Ina,

    eine schöne Grundlage für Erinnerungen hat mir die Geschichte Deiner roten Veritas gegeben.
    Meine ersten und damals widerwilligen Nähversuche machte ich mit der Singer (ca. 1930) meiner Oma.
    Manchmal/oft erkennt man den Schatz gar nicht, der einem angeboten wird.
    Meine Oma war gelernte Herrenmaßschneiderin und wollte mir beibringen, was sie wußte und konnte. Mich hat die Mechanik der Maschine viel mehr fasziniert und auf diesem Umweg brachte meine Oma doch noch einiges Wissen an das Kind (mich) und noch heute zehre ich davon.
    Meine Oma wäre sicher sehr zufrieden.

    Viele Jahre später kramte ich dieses Wissen mühsam wieder hervor und mit vielen, vielen Fehlern (nähen trennen, nähen, trennen …..) fitzelte ich mich durch die Geheimnisse der Näherei.
    Damals hatte ich auch eine Veritas, allerdings sicher die Oma oder bestenfalls Mutter Deiner Maschine, sie hatte keinen Motor und konnte nur Geradstich und Zickzack. Sie war robust, nähte alles und erst Mitte der80er habe ich mir die erste elektrische Nähmaschine gekauft (auch Veritas) und prompt bereitete mir das Fußpedal einige Schwierigkeiten. Heute klingt das amüsant, doch damals wollte ich meine Tretmaschine zurück.

    Etliche Jahre später habe ich dann wieder zu nähen angefangen (aller guten Dinge sind drei)
    und nach zwei Discountermodellen, beide waren anfällig für Verhedderungen und stöhnten bei dickeren Stoffen, meckerten bei dünnen und mit der Fadenspannung haperte es auch, kaufte ich mir eine Brother Innovis Annyversery, sicher keine Profimaschine, für mich jedoch erstmal ausreichend und wir freunden uns gerade miteinander an. Ich bin begeistert.

    Das Nähen macht gleich nochmal so viel Spaß!
    Dein inspirierender und anregender Blog gefällt mir und ich habe schon eine Menge gelernt. Danke.

    Liebe Grüße

    Petra

    P.S.
    Die alte Singer funktioniert immer noch und wäre nach gründlicher Reinigung sicher wieder startbereit.

  21. 26
    | Constanze meint:

    Hallo Ina,
    ich habe letztens einen Nähkurs gemacht. Dort haben wir mit einer Brother Nähmaschine genäht. Ich habe mir für den Anfang erst einmal eine von W6 gekauft. Was ich allerdings an der Brother gut fand war, dass man über die Stecknadeln nähen konnte. Woher weiß ich, ob das auch bei meiner W6 funktioniert. Trau mich nicht, es einfach auszuprobieren. :-) In der Anleitung hab ich diesbzgl. nichts gefunden. Danke für Deine Hilfe.

    Grüße
    Constanze

    • 27
      | Uelli meint:

      Bitte, bitte nicht über Stecknadeln nähen, das mag 99mal gutgehen und beim hundertsten Mal triffst Du die Stecknadel, die Nähmaschinennadel bricht ab und Dir fliegen die Teile ins Auge! Dass m Frau das kann ist bestimmt kein Qualitätsmerkmal für Nähmaschinen! LG Uelli

  22. Hallo liebe Ina,
    Dein Post ist wieder der Hammer. So schön geschrieben. Bin immer total begeistert.
    Ich selber nähe noch nicht sehr lange. Meine erste Nähmaschine war eine vom Discounter, die nach zwei kurzen Versuchen dann 6 Monate in der Ecke stand. Hat einfach nicht harmoniert mit uns zweien. Dann hab ich mir beim Fachhändler die Pfaff ambition 1.5 gekauft. Was soll ich sagen… Ich liebe sie!!!! Näht alles was man ihr vorlegt. Würde sie nicht mehr hergeben wollen.

    Mach weiter so!!!
    Liebe Grüße
    Diana

    http://lismerri.blogspot.de/

  23. 29
    | Marina meint:

    ich nähe mit einer nähmaschine von privileg die meiner muttern gehört und mich jedesmal! zum ausrasten bringt…. die fadenspannung stimmt nur wenn ich glück hab, ich habe allerdings keine ahnung was nicht stimmt und wie ich es ändern kann und irgendwann hat sie keine lust mehr und macht nix mehr (sehr toll wenn die nadel gerade im stoff ist…)
    ich würde mir gerne eine kaufen aber ich weiß nicht welche….

    liebe grüße marina

  24. Ich habe dummerweise mal die Nähmaschine meiner Mutter weggeworfen, nachdem sie lange defekt im Keller gestanden hatte. Hätte mir vorher mal jemand erzählt, das ich reparieren lassen kann. Ich dachte immer die Läden reparieren nur die Maschinen, die sie auch verkaufen.
    Vor vielen Jahren hab ich mir mal ein Aldi Modell gekauft, das war aber ein Krampf, damit kam niemand klar und ich erst recht nicht. Mittlerweile habe ich mir die Silvercrest gekauft, auch ein Discounter-Modell mit dem ich aber super zufrieden bin. Natürlich will man immer mehr und ich liebäugele mit der neuen W6, wenn ich weiterhin nähe.
    Liebe Grüße Sabine

  25. 31
    | Tiffy meint:

    Hallo Ina,

    ich habe, nachdem ich deinen Blog entdeckt habe, meine alte Privileg-Nutzstich aus ihrer Originalverpackung gezogen und festgestellt, sie hat mir den Dornröschenschlaf nicht übel genommen. Sie ist eine nachsichtige kleine Maschine und verzeiht mir jeden Fehler und davon mache ich genug!!
    Gemeinsam habe wir dann deine Videoanleitung für den Loopschal gesehen und uns frisch ans Werk gemacht.
    Was soll ich sagen, wir haben darüber unsere Freundschaft erneuert, sie steht jetzt auf meinem Arbeitstisch und ich besitze eine wünderschönen neuen Schal in – ROSA!!!
    Also, ich danke dir, ich hatte ganz vergessen das Nähen wirklich Spass macht – das nächste Projekt ist auch schon in Planung!!
    Liebe Grüße Tiffy

  26. Schöner Beitrag, vor allem mit der Nähfüßchen-Kunde.
    Meine Oma hatte in den 60ern noch eine schwarze Singer-Nähmaschine zum Treten, ein Riesenmonstrum. Ich glaube, die war sogar im Tisch, auf dem sie stand, versenkbar. Und ziemlich gefährlich für unsere Kinder-Finger.
    Leider verschwunden und nie wieder gesehen…

    Aber letztens in unserem Nähcenter im Schaufenster eine gefakte aus Kunststoff entdeckt.

    lg dani

  27. 33
    | Antje meint:

    Hallo,
    ich habe vor einer Weile eine Hannebohm von meiner Mutter bekommen. Sie hat sie für mich aufgehoben, weil sie dachte, dass ich irgendwann wohl mal eine brauchen würde. Und dann habe ich tatsächlich auch angefangen, mich für das Nähen zu interessieren. Allerdings bin ich noch nicht sehr weit. Ich traue mich einfach nicht an neue Schnittmuster ran. Irgendein Zubehör fehlt immer und ich bin noch nicht so gut ausgestattet. Deswegen freue ich mich auch, Deine Seite und Filmchen entdeckt zu haben, denn die Tips und Erklärungen sind wirklich hilfreich. Danke dafür und liebe Grüße aus dem hohen Norden!
    Antje

  28. 34
    | iuno007 meint:

    Liebe Ina,

    vielen Dank für deine vielen Mühen mit den Veröffentlichungen!
    Ich habe mir vor ein paar Jahren die Pfaff 1122 hobby besorgt, um mal Kissen oder so zu nähen. Sie ist super robust und ist ziemlich einfach gehalten und günstig gewesen. Jetzt habe ich mich an Jersey rangetraut und mich kribbelts in den Fingern, mit eine Maschine mit Overlockstich zu besorgen… irgendwann….
    Meine Mutter hat früher immer alles an einer alten Singer mit Fußtritt genäht! Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie gern ich auf ihrem Schoß gesessen habe und ein paar Stiche mit nähen durfte.
    Jetzt steht diese Maschine im Keller einer Schwester, aber sie gehört mir ;-) …
    VLG

  29. 35
    | Ingrid aus Hannover meint:

    Hallo Ina,

    angefangen habe ich in den 60ern auf einer von meiner Oma geerbten, uralten Singer mit Fußtritt, die nur Geradstich konnte. Hat damals aber für mich gereicht, ich freute mich , dass ich überhaupt nähen durfte. Danach gab es in den 70ern eine elektrische günstige Nähmaschine von Ratio. Als ich mein erstes „richtiges“ Geld verdient hatte, kaufte ich mir die heißersehnte kleine Singer-Maschine, die man so gut transportieren konnte. Sehr schöne handliche Maschine, mit der ich viel genäht habe. Es folgte eine Singer Jeans und nun nähe ich auf einer Bernina aktiva 240, die ich mir vor ein paar Jahren zugelegt habe (übrigens in dem Geschäft, wo Du Deine neue Bernina abgeholt und den Einführungskurs gemacht hast). Allerdings habe ich noch nicht alle Funktionen ausprobiert, ich lerne immer noch…
    Außerdem habe ich eine Singer Overlock „Untralock 200“, die immer noch nicht richtig meine Freundin ist. Momentan zickt sie gerade wieder und lässt den grünen Faden reißen.

    Liebe Ina, Du hast mein Nähleben schon sehr bereichert, Deine Anleitungen und Anregungen sind immer super und sogar ich als „alte Häsin“ kann noch etwas lernen oder lange verschüttete Kenntnisse wieder auffrischen. Danke dafür. Mach weiter so!!!!!

    Liebe Grüße von der Leine an die Spree
    Ingrid

  30. 36
    | susanne meint:

    liebe Ina

    Ich habe in der Schule und bei meiner Mutter nähen gelernt, immer auf einer Bernina. Als ich vor anderthalb Jahren wieder einmal nähen wollte, hat mir meine Mutter ihre Bernina 1090 überlassen. Das Nähfieber hat mich unterdessen definitiv gepackt und ich denk, das liegt auch an meiner tiptopen Nähmaschine. Sie ist etwas 20 Jahre alt, funktioniert immer einwandfrei und hat alles (und noch mehr), was ich Hobbynäherin und Anfängerin brauche. Würde meine Maschine nicht mehr missen wollen.
    Ich durfte auch schon auf einer neueren Bernina nähen. Die Elektronik und die vielen Zusatzfunktionen haben mich eher verwirrt las sonst etwas, ich hab mich darum wieder richtig auf meine eigene und einfachere Maschine gefreut.
    An dieser Stelle wieder einmal vielen herzlichen Dank für deinen Blog, der ist das beste, was einer motivierten Näh-Anfängerin passieren kann. Viele schöne Ideen und super Erklärungen dazu. Ich freue mich immer über deine neuen Posts.

    liebe Grüsse

    Susanne

  31. 37
    | Nicola meint:

    Hey Ina,

    bin erst vor kurzem auf deinen Blog gestoßen und die alte Nähmaschine meiner Großeltern zurück ins Leben geholt. Mein Opa hat mir früher das ein oder andere gezeigt, leider war ich noch recht klein, als er daran häufig aktiv war. Die gute Singer 764 ist voll funktionstüchtig und für mich ist es ein schönes Gefühl, gerade diese Nähmaschine benutzen zu dürfen =)
    Muss zwar noch viel üben, aber mit deinen Anleitungen macht es umso mehr Spaß ;)

    Liebe Grüße und mach weiter so!

    Nici

  32. 38
    | Tanja meint:

    Ich nähe auf einer uralten AMYSA NäMa, die meine Mutter mal vor gut 25 Jahren bei AldiNORD gekauft hatte.
    Vollmetall, mechanisch, biestig, ignorant, und ab und zu eingeschnappt.
    Aber ich habe letzte Woche entdeckt, dass die einen einstellbaren Nähfussdruck hat. Einfach händisch die Haltestange nach unten drücken! ;)

    Bin jetzt aber auf der Suche nach was besserem Neuen … Nehme auch gerne Empfehlungen entgegen, und nein, eine Bernina kann ich mir nicht leisten! ;)

    LG Tanja

  33. Ein schönes Geschenk mit ideellem Wert!
    Ich, als Anfängerin, habe mir eine W6 N 1615 gekauft, nachdem ich einige Tests gelesen habe und von den Discounter Maschinen abgekommen bin, die nicht günstiger waren und mit Ihren zwar Markennamen werben, aber laut Tests, keine tolle Technik mitbringen.

    Viele Grüße
    Ines

    • 40
      | Ingrid aus Hannover meint:

      Hallo Ines,
      die W6 Maschinen sollen ja aus der Janome-Schmiede kommen, wie mir hier in einem Nähmaschinengeschäft gesagt wurde. Bist Du mit Deiner W 6 zufrieden? Näht sie auch über dicke Jeansstoffe und bricht die Nadel dabei nicht? Ist sie angenehm leise? Es würde mich sehr interessieren, wie Deine Erfahrungen sind. Danke im Voraus! Ich wünsche Dir viel Freude mit Deiner neuen Maschine und allzeit „gute Naht“!
      Liebe Grüße
      Ingrid

      • ich antworte mal alternativ. Ja, die W6 sind Janomes, also im Grund auch Privileg-Maschinen.

        Schwer finde ich zu bestimmen, ob sie angenehm leise ist, weil ich wenig Vergleichsmöglichkeiten habe. Vielleicht so formuliert: ich traue mich mit ihr auch nachts zu nähen, obwohl ich in einem vergleichsweise hellhörigen Haus lebe. Sicherlich habe ich auch schon leisere Maschinen nähen hören.

        Genäht habe ich mit Jeans-Stoffen selber noch nicht. Es gab aber bei Amazon ausreichend viele Stimmen, die die „Jeans-Inhalte” in den dortigen Videos als richtig und völlig unkompliziert möglich beschreiben. Ich vertraue zumindest, dass sie das können wird. Sie ist vielleicht nicht die eleganteste Nähmaschine aber sicherlich die unkomplizierte und arbeitswütige. ,-) Was für sie spricht: Du bekommst sie kaum gebraucht gekauft.

        Naja, und zehn Jahre Garantie. Außerdem kann man über A. bestellt, sie ja testen.

  34. Ich habe mal auf einer alten Singer Maschine einer Freundin Haargummis genäht. Das ist aber auch schon ewig her. Meiner Mom hat das Nähen nie besonders viel Spaß gemacht und daher gab es bei uns keine alte Maschine auf der ich hätte üben können. Ich habe mir vor einem halben Jahr eine Texi Ballerina gekauft und mag sie sehr!

    Viele Grüße!

  35. Hallo Ina, ich habe zwei Nähmaschinen „geerbt“, beide sind von Privileg, also ehemals Quelle. Die eine hat schon fast 28 Jahre auf dem Buckel und ist noch von meiner Mutter. Sie war immer der Meinung, dass die Maschine kaputt ist, weil der Unterfaden sich verknotet hat. Nachdem ich einen Nähkurs mitgemacht hatte, hab‘ ich mir das gute Stück mal vorgenommen und jetzt läuft sie tadellos – man muss nur die Oberfadenspannung statt auf 0 etwas höher stellen. ;)
    Die andere Privileg ist noch nicht ganz so alt, erst etwa 5 bis 7 Jahre, die wäre so gut wie unbenutzt auf dem Müll gelandet! Da hätte mir das Herz geblutet, also habe ich sie mit nach Hause genommen. Beide Maschinen nähen ganz passabel, für mich als Anfängerin auf jeden Fall ausreichend, um Neues zu lernen und zu üben.
    Schön ist deine Veritas! So ein schönes altes Stück weckt natürlich viele Erinnerungen. Und wenn die Nähmaschine was taugt, dann funktioniert sie auch im „Alter“ noch einwandfrei.
    LG, Gerdi

  36. 44
    | Stephanie meint:

    Ich habe mit einer einfachen AEG-Maschine angefangen. Mein Mann hat mir dann im Januar eine Brother Innov-is 955 geschenkt und die ist einfach toll:-) als Kind habe ich immer meiner Oma beim Nähen zugeschaut.sie hatte noch so eine schöne alte zum treten:-)
    Jetzt überlege ich ob sich eine Overlock rentiert, da ich sehr gerne für meine beden Jungs nähe.
    Vielleicht kann mir ja jemand Tipps geben:-)

  37. 45
    | Claudia Frei meint:

    Hallo Ina,

    welches Model ist dein neuer „Schatz“ von Bernina?
    Bin ebenfalls auf der Suche nach einer neuen Maschine und bräuchte noch einen Tip.

    Lieber Gruß
    Claudi

  38. Hallo Ina,

    ein schönes Schätzchen hast Du da bekommen, herzlichen Glückwunsch!
    Meine ersten Nähversuche habe ich auf einer alten Singer meiner Mutter gemacht, mir in den 90er eine neuere Singer gekauft & schnell wieder verkauft & seitdem nähe ich auf der Bernina 150 QE.
    Seit kurzem hat sich mein Nähmaschinenpark wieder erweitert:
    eine Handkurbel-Nähmaschine von Adam Opel (um 1900)
    eine Pfaff 260 (voll funktionstüchtig & leiser als meine Bernina *lach*) & demnächst noch eine Pfaff 230 Automatic.

    Jetzt brauche ich nur noch den Platz, um auf allen nähen zu können…

    LG Margit

  39. Als Kind hatte ich zu viel Angst vor der Technik, um wirklich bei Oma und Mama nähen zu lernen. Immer wenn ich nähen wollte, machten Ober- und Unterfadenspannung mir und meiner Gedult einen Strich durch die Rechnung:

    Im vergangenen Jahr habe ich für mich beschlossen, es jetzt noch mal angehen zu wollen. Auf die Fensterbretter der neuen Wohnung sollten Schaumstoffkissen für die Katzen, die wollten bezogen sein. Als ich rumfragte, was das Bezug nähen kostet, dachte ich bei mir, dafür kannst Du Dir auch eine Nähmaschine kaufen. Fast beim Discounter ein Singer-Angebot gekauft, habe ich nochmals das Internet befragt und mir dann – aufgrund der Rezensionen, die alle in etwameine persönliche Geschichte widerspiegelten – eine Wertarbeit W6 erstanden, das Modell mit dem Einfädler (sinnvoll in meinem Alter, das habe ich von Oma damals gelernt). Die Maschine ist so kumpelhaft und robust entspannt, dass ich es endlich verstanden habe, mit der Technik umzugehen.

    Sie hat mir so viel Lust gemacht auf das Nähen, dass ich sogar die beim Ex-Freund (der nähen konnte und immer meine Kleider enger nähen musste) die von meiner Oma geerbte Pfaff 362 zurück erbat, in die Wartung brachte und neulich mich sogar an sie traute. Zunächst mit altbekannter kindlicher Angst vor ihr. Sie ist im Vergleich zur W6 deutlich mehr Diva was die Fadenspannung anbelangt. Aber im Transport und Stich eben immer noch eine deutliche Klasse hochwertiger und lustvoller. Völlig faszinierend finde ich, dass ich die Maschine heute fast zum Preis von damals verkaufen könnte, was ich natürlich nie tun würde. Natürlich hänge ich im Erfahrung sammeln der vielen Stichprogramme, die sie bereit hält noch ein bisschen hinterher. Aber ist halt wie mit Omi nähen, schon etwas besonderes. Und die Kissen sind akzeptiert! Kaufen würde ich die W6 indes immer wieder.

  40. Ich fange gerade erst an und zwar mit einer Pfaff 6120, die ich von meiner Uroma geerbt bekam.

  41. Hey,

    find ich ja sehr cool dass du auf deiner Seite die alte Veritas vorstellst und deine Begeisterung für dieses gute Stück kundtust. Ich nähe selber auf 2 Singer-Maschinen aus den 70ern (inkl. Schrank mit göttlich grüner Einrichtung) und 80ern , eine Futura 1000 und eine 1872. Ich hatte vorher eine Discount-Maschine und war nicht zufrieden.
    Am Anfang war ich noch etwas geknickt über die alten Maschinen, aber ich habe sie lieben gelernt. Mittlerweile fädel ich blind ein, was war das früher noch für ein Gehampel mit Anleitung auf dem Schoss…

    Diese „guten alten“ Maschinen haben einfach was (dazu kommt dass diese Metalllager haben – allesamt neue Maschinen sind nur noch in Kunststoff gelagert, irgendwann ist da auch einfach Schluss!). Bislang haben die mich auch nie im Stich gelassen, letztes Jahr ist mir leider mal ein Folien-Kondensator an der Futura 1000 weggeschmort aber auch das passiert mal, 5 Minuten und 6 Euro beim Nähmaschinentechniker und sie surrte wieder. Ach ja, und circa 3 Stunden Lüften und besorgten Nachbarn ;)

    Klar sehne ich mich auch nach einer tollen neuen, leisen und selbsteinfädelnden NäMa mit selbstregulierender Fadenspannung – ganz davon abgesehen dass ich diese nicht bezahlen kann weiss ich ganz genau: ich nähe lieber an meiner ollen Singer 1872 und denke an meine Oma, die mir dieses gute und robuste Teil vermacht hat. Die haut alles durch, Leder, Jeans, Markisenstoff, ohne zu meckern. Die Futura 1000 nutze ich nur für Overlock, dreigeteilten ZickZack, Zwillingsnähte oder Zierstiche.

    Meine Mutter näht seit über 30 Jahren auf einer Pfaff 1215. Diese hat damals 2.000 DM gekostet, gebraucht werden diese noch bei bis zu 500 € gehandelt – sonst hätt ich auch schon längst so eine. Die Pfaff war noch nie defekt und musste auch noch nie eingestellt werden. Da sind meine Singer schon etwas pflegebedürftiger, aber who cares – das sind wir Frauen auch und wir sind alle liebenswert ;)

    Seit April habe ich einen Run und meine Tochter (4Jahre) und mich einmal komplett neu benäht; und es hat alles geklappt (besonders dank deinen Tipps zum Halsausschnitt, die wurden früher immer so eng). Übung und vor allem Ruhe macht also doch fast-Meister ;) meine Mutter kann es nicht fassen dass ihre Tochter so gut nähen kann (Wo hast du denn den Pulli her? – Genäht! – WOAS? Zeig mir mal die Armkugel!) und sogar mein Mann möchte wohl mal einen Sweater „lieber als einen Strickpulli“ (grmpf danke).

    Ich kann allen nur sagen: ran an Speck. Nähen. Und vor allem ohne Angst und Hektik. Seitdem klappts bei mir super.

  42. 50
    | Frollein meint:

    Ich habe eine Singer Capri 20 geerbt und sie rennt super. Für mich als Anfängerin völlig ausreichend.
    ABer vermutlich ist es irgendwann so, dass ich mehr will… :o)

  43. 51
    | Stefanie meint:

    Hallo,

    genau so eine Maschine habe ich von meiner Mama bekommen. Ich habe jetzt erst (mit 30) das nähen entdeckt und bin noch beim üben.
    Leider hatte Mama die Beschreibung nicht mehr und ich probier rum was so geht.
    Vielen Dank für die Beschreibung der Nähfüße. Jetzt weiß ich was es ist und muss den Saumfuß gleich mal testen.

    :-)

  44. WArum ist mein Beitrag von gestern nicht dabei?

    • 53
      | Ina meint:

      Liebe Carina,

      hm, wahrscheinlich ist dein Beitrag durch den Serverwechsel im „Nirvana“ verschwunden. Das tut mir leid – ich habe ihn nicht gelöscht. Magst du nochmal schreiben? Ich würde mich freuen!

      Liebe Grüße,
      Ina

      • jepp, mach ich doch.
        Ich habe erstmals genäht mit 6 Jahren, damals durfte ich meistens für Oma den Faden einfädeln und mal dann auch für meine Puppenstube ein kleines Läppchen nähen, das zum Kissen- oder Bettbezug wurde – und das alles mit der guten alten Dürkopp-Nähmaschine, kennt vermutlich niemand mehr, so eine mit Treppchentreten, immer ganz durch, hin- und her, sonst gehts nicht. Mit 19 gabs eine von Quelle, die mehr rumstand als dass sie benutzt wurde, 2010 ist sie kaputt gegangen und dann hab ich eine Singer – ganz einfache Ausstattung gekauft. Richtig Nähen hab ich erst 2012 angefangen unter individueller Anleitung (für meinen kleinen Sohn, bald 2 Jahre). Dass ich nicht früher mit dem Nähen angefangen hab, versteh ich nicht.
        Nun bin ich auf Deine Videos gestoßen und ich finde, Du bist nicht nur eh schon sympatisch als Berlinerin, sondern erklärst richtig super und für mich sehr verständlich. Ganz herzlichen Dank an Dich.
        Üüübrigens. Meine Ma hat auch noch eine Veritas, hab ich heute extra gefragt. Damit darf ich beim nächsten Besuch mal nähen. :-))))

        p. s. meine mail an deine mailadresse kam übrigens auch zurück.
        Na da war wohl überall der Wurm drin.
        Alles Liebe.

  45. 55
    | Ingrid Düwel meint:

    Hallo Ina,
    ich habe jetzt erst diese Seite entdeckt und finde sie wirklich klasse. Eine gute Hilfe eigentlich für alle.
    Ich selber nähe mit einer Janome DC4000. Habe sie schon ca. 3 Jahre, lerne sie aber jetzt erst so langsam kennen.
    Eigentlich bin ich mit ihr zufrieden. Meine Nähversuche sind bescheiden.:-)
    Meine Freundin möchte sich jetzt gerne eine neue Maschine kaufen und hat nicht viel Geld. Bei FB bin ich auf Nähbegeisterte Menschen getroffen, die von der W6 N 3300 begeistert sind. Ist diese Maschine zu diesem Preis wirklich so gut? Wenn ich die Beschreibung so lese, bin ich etwas skeptisch. Bei diesem Preis?
    Kann ich ihr diese Maschine wirklich empfehlen?
    Ich würde mich sehr über einen Kommentar hierzu freuen.
    Vielen Dank.
    Deinen Blog finde ich übrigens klasse; und dann deine Nähvideos, Super erklärt. Damen hoch!
    Alles Liebe und weiterhin viel Erfolg, Ingrid

    • 56
      | Ina meint:

      Liebe Ingrid,

      vielen Dank! Ich habe einige Nähmaschinen auprobiert, aber nicht alle – daher kann und möchte ich auch keine konkrete Empfehlung ausprechen. Das hängt immer sehr von den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten ab.
      Siehe hier.

      Lieb Grüße,
      Ina

  46. 57
    | Julia I. meint:

    Hallo Ina,

    ich bin jetzt grade auf deinen Blog gestoßen und er gefällt mir SEHR! Ein schöner Artikel über deine „Einstiegs“-Maschine, das „Ost-Modell“ kannte ich noch gar nicht!
    Ich habe vor jetzt ca. 40 Jahren (mein Gott, so lange nähe ich schon?!?!) auf einer Husquarna Zig-Zag (eine der ersten Zickzack-Maschinen) nähen gelernt – und diese Maschine gibt es immer noch! Die alte Dame (muss man unbedingt mit „Sie“ ansprechen;-) ) muss jetzt mal wieder aufgeflitzt werden und meine Schwester hat jetzt im Fachhandel/Service erfahren, dass wohl für diese alten Maschinen (auch Pfaff, Singer usw.) wieder Ersatzteile produziert werden. Denn diese Maschinen sind einmalig robust, zuverlässig und im Stichbild wunderbar gleichmäßig! Also an Alle: Unbedingt mal in der Werkstatt nachfragen, wenn eure alte Maschine Pflege braucht!

    Liebe Grüße,
    Julia

  47. 58
    | Heidi K. meint:

    Hallo Ina,
    Deine Seite ist echt klasse und die „Susie“ sowas von kinderleicht und superklasse.

    Ich habe vor ca. 18 Jahren mit einer Borletti ( die auch schon über 40 Jahre ist) angefangen für meine Kids Kostüme und für meine Tochter Kleidchen zu nähen, dann ist sie im Keller gelandet. Im letzten Jahr hab ich dann mit einem Discounter- Modell von meiner Schwiegermutter wieder angefangen zu nähen. War nicht von langer Dauer, denn als ich den Hebel zum Rückwärtsnähen betätigen wollte, ist er gebrochen. Na Super dachte ich mir, was nun. Als Alternative hätte ich noch eine alte Singer zum Treten von 1958, von Omi geerbt, noch nie drauf genäht und die alte Borletti. Flugs wurde diese wieder zum leben erweckt und ich frag mich immer noch, warum ich dieses gute Stück so vernachlässigt habe. Sie schnurrt nach einer Komplettreinigung und Ölung wie eine eins und hat total viele Funktionen.

    Irgendwann werde ich mich bestimmt mal mit der Singer auseinandersetzen, dafür habe ich Teile, die ich überhaupt nicht zuordnen kann. Leider gibt es dazu keine Anleitung.

  48. hallo aus dem norden, lese soeben erst deinen VERITAS bericht und freue mich drüber! habe mit 14 jahren eine veritas geschenkt bekommen, ein tolles ding, näht sogar knopflöcher und knöpfe an, hat zig programme … damals nagelneu im kaufhaus in berlin auf dem alex bestellt und gekauft, war irre viele ostmark`s teuer ! jetzt – 27 jahre später – nähe ich immer noch damit – ich mag mich nicht trennen und will gar keine andere, alle sagen ich soll mir doch eine neue zulegen, es gäbe jetzt so schnittige in schönen farben … aber nein sie bleibt, bis sie den geist aufgibt. als zweitmaschine hätte ich gern eine stickmaschine, die gönne ich mir demnächst, aber zum nähen behalte ich meine VERITAS – jahre lange freundschaft schweißt zusammen ;-) (ein ersatzteil bräuchte ich jedoch: vorn links, der schutz der über der lampe klemmt, der mit diesem metalgitter, meiner ist über die jahre etwas aus der form/verschmolzen …. <- hat jemand eine idee wo ich evtl noch ersatzteile bekommen könnte? auch den fuß zum reißverschlüsse einnähen habe ich verkramt, vor jahren schon)
    liebe grüsse von der insel rügen,
    mandy

  49. Hallo Ina!

    Ich kaufe mir nächste Woche auch eine neue Nähmaschine – bin schon ganz aufgeregt.
    In deinen neuen Videos habe ich gesehen, dass du jetzt auch eine Overlockmaschine hast. Die macht ganz tolle Nähte :) Ich habe überlegt, ob ich mir eine günstige Overlockmaschine gleich mit dazu kaufen soll, aber das ist ja auch immer eine Frage des Geldes. Es wird bei mir wohl auf die Bernina Aurora 450 rauslaufen.

    Wie lang hast du ohne deine Overlockmaschine genäht, bevor du dir eine geholt hast und wie hast du da deine Nähte „professionell“ versäubert? Mit einem einfachen Zick-Zack-Stich?

    Liebe Grüße, Kati von naehklimbim

  50. 64
    | Madlen meint:

    Hallo,
    Ich habe erst vor kurzem das Nähen für mich entdeckt und jetzt kann ich die Finger nicht mehr davon lassen. Ich bin absoluter Laie auf diesem Gebiet und da ich nicht wusste, ob ich dabei bleibe habe ich mich für das günstige Modell 8280 von Singer entschieden, da mir Singer als gut weiter empfohlen wurde. Bis jetzt bin ich ganz zufrieden mit meinem Baby. Sie zieht manchmal den Stoff ein (beim Versäubern am Stoffende), was mich ärgert, aber vielleicht mache ich da auch etwas falsch?!?
    Normale Nähte bekommt man damit gut und sauber hin, vielleicht wird es irgendwann noch eine „Größere“ wenn ich mich mit allem besser auskenne und meine Ansprüche (bisher einfache Hosen, Shirts und Mützen für meinen Sohn) steigen.
    Dein Blog hat mir dabei schon heute, als ich ihn entdeckte, sehr weiter geholfen.
    Mach weiter so!!!
    LG

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