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Nähen lernen, Schnittmuster und Anleitungen für Nähbegeisterte

Schrägband selbermachen

schraegband_selber_machenKennt ihr das Problem? Ihr habt ein Nähprojekt, für das ihr Schrägband braucht, z.B. das Kinderkleid Tilly, aber ihr findet einfach nicht den passenden Farbton im Stoffladen? Oder euch gefällt die steife Qualität der fertigen Schrägbänder nicht? Oder ihr wollt einfach mal etwas anderes – ein Schrägband mit einem schönen Muster? Dann schaut mal her, ich zeige euch wie ihr Schrägband aus eurem Wunschstoff selber machen könnt! Mit den richtigen Werkzeugen geht es rucki-zucki und macht auch noch Spaß!

Schrägband DIY

Im Dawanda Nähvideo könnt ihr es euch ganz genau anschauen:

Hier nochmal alle Schritte mit Fotos:

Schritt 1Streifen schneiden
Schneidet Stoffstreifen aus eurem Wunschstoff im 45°-Winkel zur Webkante. In dieser Richtung sind die Stoffe besonders dehnbar (wie in diesem Video gezeigt), daher könnt ihr den Schrägstreifen wunderbar an gerundete Stoffkanten annähen.

Mit einem Rollschneider, einem Patchwork-Lineal und einer Schneidematte klappt der Streifenzuschnitt perfekt (als Set z.B. bei Snaply). Wenn ihr noch nicht im Besitz dieser Werkzeuge seid, möchte ich sie euch gerne empfehlen. Der Zuschnitt von geraden Stoffteilen geht damit schneller und viel sauberer als mit der Schere.

Schrägband schneiden

Aus einem 50 cm breitem Stück Stoff erhaltet ihr etwa 70 cm lange Streifen. Die Streifen müssen doppelt so breit sein wie euer fertiges Schrägband bzw. die Angabe auf eurem Schrägbandformer (hier von Snaply). Für 18 mm breites Schrägband muss der Stoffstreifen bspw. 36 mm breit sein.

Schrägbandformer


Schritt 2Streifen zusammennähen
Schneidet die Enden eurer Streifen im 45°-Winkel zu (falls sie es nicht schon sind) und näht sie rechts-auf-rechts im 90°-Winkel zusammen. Legt sie dafür wie auf dem Foto aufeinander und näht von Ecke zu Ecke. Verriegelt Nahtanfang und -ende mit ein paar Stichen vor und zurück.

Schrägband zusammennähen

Wenn ihr die Streifen jetzt auseinander klappt, ergibt das einen geraden Streifen.

Schrägband nähen


Schritt 3Schrägband bügeln
Bevor ihr den Schrägbandformer verwendet, bügelt zunächst die Nahtzugaben auseinander und schneidet die überstehenden Ecken ab.

Schrägband bügeln

Der Rest ist ein Kinderspiel: führt den Streifen mittig in die große Öffnung des Schrägbandformers ein und zieht diesen gleichmäßig. Bügelt dabei das gefaltete Band schön fest (bei Baumwolle 3 Punkte, mit Dampf). Lasst das Schrägband anschließend gut auskühlen…

Schrägband bügeln

…bevor ihr es weiterverarbeitet und bspw. die Kanten vom Wickelkleid damit schön einfasst:

Kinderkleid Ärmel

Zur Lagerung könnt ihr das Schrägband auf alte Spulen oder kleine Pappen aufwickeln oder es mit Klammern zusammenhalten.

selfmade Bias Tape

Eine andere Variante, wie ihr Schrägband ohne einen Rollschneider herstellen könnt, zeigt Jona hier in ihrem Blog (englisch). Hierbei wird ein Stoffstück so zusammengenäht, dass es anschließend als „Endlos“-Streifen mit der Schere geschnitten werden kann. Der Nachteil bei dieser Variante ist, dass die einzelnen Nähte nicht verriegelt sind und sich bei der Weiterverarbeitung auftrennen können. Ein Klick auf’s Bild führt euch zur Anleitung.

Jonas Blog - Bias Tape Link

Zu guter Letzt noch eine kostenlose Nähidee mit Schrägband, die ich vor einiger Zeit ausprobiert hatte – der Baby Kimono von Purl Bee:

Baby Kimono

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Schrägband-Schneiden!

Happy Sewing,
Eure Ina

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Kommentare

  1. Klasse erklärt. Die drei Helferlein habe ich auch schon hier liegen und wollte schon länger mal die Schägbandformer ausprobieren.
    Deine Anleitung ist sehr simple. Dankeschön.
    Liebe Grüße, Andrea

  2. Vielleicht habe ich es mit der englischen Anleitung jetzt kapiert!? ;-) Bei mir ist bei der Endlos-Variante nämlich immer das Problem gewesen, dass wegen der Nahtzugaben die Linien nicht mehr aufeinander trafen, … deshalb bin ich irgendwann mal zu der Variante übergegangen, die du zeigst! … Ist irgendwie sicherer!
    Alles Liebe!

    • 3
      | Doreen meint:

      Ich finde die englische Anleitung super, weil schnell und weil nicht die Gefahr besteht, dass die Nahtzugabe aus Versehen auf der Stoffoberseite landet – ich kenne mich :-)

      Das mit dem Linien treffen ist eigentlich ganz einfach: wie im Bild oben zu erkennen, müssen die Linien nicht an der Stoffkante aufeinandertreffen, sondern sozusagen am inneren Rand der Nahtzugabe. Die Linien auf der Nahtzugabe werden einfach ignoriert. Wenn also die Nahtzugabe 0.5 cm beträgt, müssen die Linien sich auch 0,5 cm vor dem Stoffrand treffen. Ich steche dazu auf der Linie 0,5 cm vorm Rand in die eine Stofflage und positioniere dann die andere Lage so, dass die Nadel dort auch auf der Linie und 0,5 cm vom Rand entfernt wieder herauskommt. Feststecken. Nähen. Schneiden. Fertig.

      Wobei es auch noch schneller geht. Ich schneide vor dem Zusammenstecken den mittleren Bereich der Linien schon mal mit Lineal und Rollschneider. An beiden Enden der Linien lasse ich jeweils 10-15 cm ungeschnitten. Dann ganz normal stecken und nähen und nur noch diese kurzen Linienabschnitte mit der Schere schneiden.

      Lieben Gruß,
      Doreen

  3. Vielen Dank für die tolle Anleitung! Ich schaue mir die Schrägbandformer schon länger an :) weißt du ob das mit Jersey auch funktioniert? Es gibt doch auch elastisches Schrägbandformer zu kaufen, oder irre ich mich da? Das wäre für Babybodys sehr praktisch.

    Viele Grüße
    Die Katja

  4. 7
    | jocoto meint:

    Danke für deine tolle Anleitung.

  5. 8
    | Petra S. meint:

    Liebe Ina,

    nun werde ich mich auch an das Schrägbandselbermachen ran wagen, bisher fehlte mir der Mut dazu.
    Die Frage von Katja, ob das auch mit Jersey funktionieren würde, interessiert mich auch.

    Danke für Deine Anleitung.
    Liebe grüße

    Petra

  6. 9
    | Verena meint:

    Hallo Ina!!
    Mal wieder ein tolles Video!! Bin jedes Mal danach so motiviert es nachzumachen das ich hier alles stehen und liegen lasse. Natürlich zum <Nachteil meines Haushaltes. HIHI. Aber ich denke der läuft ja nicht weg.
    LG und Danke

  7. 10
    | Heike W. meint:

    Hallo Ina,

    wieder mal klasse erklärt. Endlich mal eine Zentimeter Angabe beim Zusammennähen der Streifen, ich hab mir schon viele Anleitungen angeschaut, aber deine ist die Beste.
    Super, Super!
    Danke Ina!

    LG Heike W.

  8. 11
    | Silvia meint:

    Liebe Ina,

    vielen Dank für die tolle Anleitung. Super veständlich, selbst für Nähanfänger wie mich.
    Daumen hoch, mach weiter so!

    Liebe Grüße

    Silvia

  9. 12
    | Uli meint:

    Liebe Ina,

    endlich mal eine Anleitung, die einfach zu verstehen ist.

    Danke!

    Uli

  10. 13
    | Anne jersbek meint:

    Liebe Ina,
    Letztes Wochenende entdeckte ich deine Website und bin völlig von den selbstgestrickten Socken vor Begeisterung. Als Nähanfängerin so präzise und verständliche Anleitungen habe ich lange gesucht. Herzlichen Dank mit vielen Grüßen aus Norddeutschland.

  11. 14
    | Petra H. meint:

    Liebe Ina,

    das ist wieder eine prima Anleitung.

    Für mich als Anfängerin ideal. So weiß auch ich, wie ich ein passendes
    Schrägband erstellen kann.

    Liebe Grüße

    Petra

  12. 15
    | Maya Sun meint:

    Tolle Idee, die Wonderclips zur Aufbewahrung der Schrägbänder zu nehmen. Das hält wenigstens. :-)

    Ich habe noch einen Tipp für diejenigen, die vor dem gleichen Problem stehen, wie ich letztens: Die Schneidematte ist zu klein für den Stoff. Schaut euch mal folgendes Video an: http://www.youtube.com/watch?v=bsB9cmeHQcs
    Dort ist erklärt, wie man den Stoff falten kann und trotzdem oder erst recht, schöne Schrägbänder erhält. Ich habe es noch nicht getestet, muss ich dazu sagen. Aber die Technik macht auf mich einen guten Eindruck. Man muss nur aufpassen, dass der Stoff auch richtig liegt und nicht verrutscht, würde ich mal sagen.

    • Hi Maya,

      genau das zeige ich übrigens auch in meinem Video ;)

      Liebe Grüße,
      Ina

      • 17
        | Maya Sun meint:

        Oh, sorry. Das ist mir doch glatt durchgerutscht. Ich sage doch: In deinen Videos ist immer so viel Wissen verpackt, da lernt man immer noch was Neues. Und offensichtlich macht es durchaus Sinn, sich die Videos mehrmals anzuschauen. Und da sie alle so toll sind, macht man das ja auch noch gern. :-)

  13. Hallo!
    Das ist wieder ein toller Film!
    Kennst du eigentlich den Regenbogenbody von Schnabelina und das Röckchen? Zwei super tolle Free Books . das Oberteil vom Body nähe ich ständig für meine Nichte als Shirt und T-Shirt.und der weite Rock ist bei meinen Mädchen sehr beliebt. Ich habe in die letzten Röcke gleich ine Radlerhose mit eingenäht. So macht der Rock alles mit.
    Gruß und Danke Iris Uhde!

  14. Tausenddank! Ich habe die Schrägbandformer schon länger liegen, hab mich aber etwas zu dusselig angestellt. Dank deiner tollen Anleitung werde ich mich nochmal ranwagen.
    Lieben Gruß
    Nicole

  15. Liebe Ina,
    vielen Dank für den tollen Tip mit dem fat quarter Schrägband – das werde ich jetzt auf der Stelle ausprobieren :o)
    Ganz liebe Grüße, Grete

  16. Das mit der Endlosmethode ist auch das, was ich bei meiner Recherche gefunden habe und jetzt immer verwende. Die andere Methode sieht aber auch interessant aus.
    Schrägbandformer habe ich vor ein paar Jahren ein paar gekauft, nur um festzustellen, daß die gekauften Größen nicht meinen Bedürfnissen entsprechen… Die großen Größen muß ich nochmal hinzufügen, aber die kosten ja immer gleich ’ne Menge…

  17. 22
    | Lydia meint:

    Hallo Ina

    Deine Nähanleitungen sind wirklich super. Ich werde das Schrägband sicher bald ausprobieren.
    Lg aus Österreich

  18. 23
    | Shalmi meint:

    danke. ich war für dieses Tutorial auf der Suche nach so lange.

  19. Hallo liebe Ina,

    ich danke dir ganz herzlich für diese Anleitung. Auf deine Empfehlung hin habe ich diese Woche auch bei Snaply das A1 Set (Schneidematte, Rollschneider, Lineal) und den 18mm Schrägbandformer bestellt. Es klappt alles ganz wunderbar!

    Liebste Grüße!
    nahtaktiv

  20. 25
    | Steffi meint:

    Hallo liebe Ina,

    danke für ein weiteres tolles Video :-) bei dir kann man immer wieder was dazu lernen!!!
    Ich finde dein Bügeleisen so putzig. Was ist den das für eins?
    Möchte mir auch so eins anschaffen :)

    Liebe Grüße und mach weiter so!!!

  21. 26
    | betül meint:

    Hallo liebe Ina,

    Herzlicehen Dank für die tolle Anleitung:)

    Würde mich sehr interessieren, wie fasst man eigentlich Ecken mit Schrägband perfekt ein? Kannst du mal vielleicht dazu auch eine Video drehen;)

    Ganz liebe Grüße

    • 27
      | betül meint:

      und ob das Schrägband beim Nähen gedehnt werden soll?

      Danke Sehr
      Liebe Grüße

      • Hallo Betül,

        an geraden Strecken sollte das Schrägband in der Regel nicht gedehnt werden. An Rundungen, die nach innen verlaufen (konvex), sollte es beim Annähen gedehnt werden, damit keine Falten entstehen. Bei Rundungen nach außen (konkav) sollte es dagegen nicht gedehnt werden.

        Gutes Gelingen & liebe Grüße,
        Ina

        • 29
          | Betül meint:

          Hallo Ina,

          ich bedanke mich ganz, ganz herzlich für deine hilfreiche und liebvolle Antworten:)

          mit freundlichen Grüße,

          Betül

  22. 30
    | Claudia meint:

    Liebe Ina,
    danke Dir für dieses wieder Mal tolle Tutorial, das ich gerade zu Rate ziehe bei einem meiner Nähprojekte…..
    Ich habe erstmals Schrägband selber hergestellt…also sagen wir mal, geschnitten und zusammengenäht. Nach den Längen- und Breitenangaben eines deutschen Schnittmusters :-( Ich dachte „kein Problem, Schrägbandformer haste ja auch“. Nur um festzustellen, dass die Breiten des dt. Schnittmusters (3cm bzw. 4cm im Zuschnitt) ja garnicht mit den gängigen Größen der Schrägbandformer zusammenpassen. Super, nun also doch alles fummelig mit der Hand umbügeln. Warum ist das so?
    Soll ich das in Zukunft einfach ignorieren und die Streifen nach den Größen meiner Schrägbandformer zuschneiden? Ist wohl das Beste, oder?
    LG, Claudia

    • 31
      | Claudia meint:

      Ina, jetzt bin ich es noch Mal, nach dem ich Dein Video nochmals angeschaut habe: welchen Schrägbandformer nimmst Du denn in Deinem Video für den 4cm breiten Stoffstreifen?
      LG, Claudia

  23. 32
    | Marina meint:

    Hallo Ina,

    wie bist du mit deinem Rollschneider zufrieden? Ich habe (gemäß dem Foto) denselben, habe ihn bei Stoffundstil.de günstig gekauft und momentan löst sich die Befestigungsschraube und er fängt an „rumzueiern“. Da die Schraube schön rund und glatt ist, ist es nicht so einfach, sie wieder festzuziehen. Der Schutzmechanismus sitzt dadurch auch nicht mehr so richtig fest. Gibt es da einen Tipp? Oder kannst du einen anderen guten empfehlen?

    Liebe Grüße
    Marina

  24. 34
    | lammerly meint:

    Ich bin bei meiner Suche nach etwas ganz anderem auf diese Seite gestoßen. Ich hatte schon mal irgendwo von einem Schrägbandformer gelesen und muss nach dem Video sagen, das es die Arbeit ja um einiges erleichtert.

    OK, ich sollte vielleicht noch erwähnen, das ich Nähanfänger bin und gerne experimentiere. Ich habe zwar schon das eine oder andere genäht, aber bisher noch nichts anspruchsvolles und ich habe noch einiges vor. Bei allem Wissen, die ich mir bisher durch lesen oder Videos „angeeignet“ habe, blieb eine Frage allerdings bisher für mich unbeantwortet: Schrägband – soweit mir bekannt, wird doch als sauberer Abschluss (Kanteneinfassung) verwendet. Wenn ich nun falsch liege, bitte ich um Korrektur – wenn ich ein Schrägband von 12 mm habe und dieses als Einfassung für z.B. eine Decke nuzte, habe ich doch auf jeder Seite <0,6 mm Abschluss – ist das richtig?

    Da stellt sich mir die Frage, ob die Maschine das noch sauer nähen kann und ob das als "Saum" ausreicht. Wird doch überall von einer Nahtzugabe von mind. 1 cm geschrieben.

    Kann mir bitte jemand auf die Sprünge helfen, ob und wenn ja, wo mein Denkfehler liegt?

    Ich bedanke mich ♥lich im Voraus und wünsche allen, die das lesen, ein wunderschönes restliches sonniges Wochenende.

    • Hallo Lammerly,

      es gibt Schrägbandformer für unterschiedliche Breiten, bei Snaply z.B. für 12, 18 und 25 cm breites, fertig geformtes Schrägband. Du hast recht, bei einem 12 mm breiten Schrägband wird die Einfassung recht schmal, 6 mm. Daher verwende ich meist den mittleren Schrägbandformer für 18 mm, bei diesem wird die Einfassung 9 mm breit. Zu großen Patchworkdecken passt der größte Schrägbandformer, hier wird die Einfassung 12 mm breit.

      Liebe Grüße,
      Ina

      • 36
        | lammerly meint:

        Hallo Ina,

        lieben Dank für Deine Antwort. Ich war mir nicht ganz sicher, weil die Anleitungen, die ich gelesen habe, so geschrieben waren, als wäre eine Seite z.B. 18 mm, aber das wäre ja Irrsinn. Und bei allem was ich bisher gelesen oder gesehen habe, dachte ich immer, es gibt nur die 3 genannten Breiten. Es sei denn, man mach das Schrägband selbst. Und hierzu habe ich auch schon diverse Videos gesehen.

        Das es dafür einen Former gibt habe ich auch erst kürzlich herausgefunden … als ich durch ein Anleitungs-Video genau in diesen Shop geleitet wurde. Und auch hier kam ich bei der Beschreibung ins Grübeln. Aber vielleicht lese ich auch zu genau und verstehe darum viele Sachen nicht.

        Der Shop hat echt interessante Dinge da. Und als Anfänger kann man ja alles brauchen :D.

        Ich merke nur, je anspruchsvoller die Schnitte werden, um soprofessioneller muss das Zubehör sein, da man sonst nicht weit kommt. Und ich denke, ich bin nun genau an dem Punkt angekommen, wo ich mir mal etwas vernünftiges zulegen sollte. Wenn Du da für mich Empfehlungen hast, ich höre Dir gerne zu. Bisher hat das Equipment gereicht, aber nun stoße ich immer öfter an meine Grenzen und muss improvisieren. Ich bin zwar Meister im Improvisieren, aber nähen soll doch Spaß machen. Und da ich noch einige Projekte auf dem Plan stehen habe, muss ich professioneller werden.

        Aber apropos Schrägband: da fällt mir doch gleich noch eine Frage ein – ich habe nun diverse Videos gesehen,. in denen abschließend ein Schrägband aufgenäht wurde. Und bei allen wurde gezeigt, dass das Schrägband im Grunde zwei Mal genäht wird. Macht man das wirklich so? Ich hätte das Band über den Abschluss gestülpt und dann einmal drumherum genäht. Übersehe ich jetzt etwas ganz wesentliches? Schrägband habe ich bisher nur als Verstärkung in Träger genäht, damit die sich beim Waschen nicht total verdrehen.

        Ich habe gelesen, das Du einen Rollschneider hast. Ist der wirklich so gut, wie behauptet wird? Ich denke gerade über eine solche Anschaffung nach, da ich denke, das der schneller und sicher auch genauer schneidet als eine Schere. Gerade, wenn man durch mehrere Stoffschichten muss.

        Ich möchte mich im Voraus ganz ♥lich bei Dir für Deine Antwort bedanken.

        Liebe Grüße
        lammerly

  25. 37
    | Larissa meint:

    Andere Frage: wenn es mit wirklich jedem Stoff funktionieren soll, warum geht es bei satin nicht???? Bin gerade ganz verzweifelt, weil das blaue schrägband, das ich herstellen wollte, alles andere als das Schrägband ist, was ich eigentlich sehen wollte :-(

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